Über Uns

Taekwondo, die "Kunst des Hand- und Fußkampfes", ist seit 1969 fester Bestandteil unseres Sportangebotes.
Dienstags und donnerstags wird diese Kampfkunst in der Turnhalle Am Ostenberg trainiert.

Die Ausbildung des menschlichen Körpers, um ein Höchstmaß an Gewandtheit, Schnelligkeit und Kraft zu erreichen, ist das Ziel.
Der "Weg" dahin führt über hartes geistiges und körperliches Training, bei dem es auf Disziplin, Ausdauer, Durchhaltevermögen und Fleiß ankommt.

Ein erfahrener lizensierter Trainerstamm sorgt dafür, dass unsere Sportler die Ausbildung erhalten, um sich bei verschiedenen Wettkämpfen zu messen und um dort Erfahrungen zu sammeln. Weiterhin dient das traditionelle Taekwondo-Training auch als Vorbereitung auf die nächste Gurtprüfung. 


Trainingszeiten

WochentagUhrzeitTrainingsartÜbungsleiter
Dienstag18:30 - 19:30 UhrKinder/JugendlicheLukas Frontzek
Georg Palka
Robert Palka
Dienstag19:30 - 21:00 UhrJugendliche/Erwachsene
Donnerstag18:30 - 20:00 UhrKinder/Jugendliche
Donnerstag20:00 - 21:30 UhrJugendliche/Erwachsene

Die Trainingseinheiten finden in der Sporthalle am Ostenberg in Velmede statt.
Nutzen Sie gerne auch die Möglichkeit an einem Probetraining teilzunehmen.
Am Training kann Jeder ab einem Alter von 8 Jahren teilnehmen.


Ansprechpartner

NameLukas Ludwig
AdresseLindenstraße 10, 59872 Meschede
Telefon(privat)
E-MailLukas.LudwigTuS-Velmede-Bestwigde
NameGeorg Palka
AdresseKurt-Schumacher-Straße 4, 59872 Meschede
Telefon(privat) 02903 - 83 32
E-Mail 
NamePeter Eikeler
AdresseElisabethtraße 6, 59909 Bestwig
Telefon(privat) 02904 - 3938
E-MailPeter.EikelerTuS-Velmede-Bestwigde

Weitere Informationen


Was ist Taekwondo?

Taekwondo ist sowohl eine uralte koreanische Kampfkunst als auch ein relativ neues modernes Kampfsystem.
Frei übersetzt bedeutet Taekwondo "Kunst des Hand- und Fußkampfes".

Das Wort Taekwondo setzt sich aus drei Wörtern zusammen:
Tae: springen, stoßen, schlagen mit dem Fuß (steht für alle Fußtechniken)
kwon: stoßen, schlagen mit der Hand und Faust (steht für alle Handtechniken)
do: heißt wörtlich "Weg" und bezeichnet den geistigen Hintergrund dieses Sportes, insbesondere die fünf Tugenden: Höflichkeit, Rechtschaffenheit, Ausdauer, Selbstbeherrschung und Mut.

Taekwondo hat nichts mit übermenschlichen Kräften zu tun. Seine Durchschlagskraft beruht auf der Ausbildung des menschlichen Körpers auf wissenschaftlicher Grundlage und hat das Ziel, ein Höchstmaß an Gewandtheit, Schnelligkeit und Kraft zu erreichen. Der "Weg" dahin führt über hartes, für Europäer zunächst ungewohntes, geistiges und körperliches Training, bei dem es auf Disziplin, Ausdauer, Durchhaltungsvermögen und Fleiß ankommt.

Dem Taekwondo liegt eine Philosophie zugrunde, die diesem Sport einen tieferen Sinn gibt. In Europa steht das mehr im Hintergrund; jedoch wird nur derjenige Taekwondo beherrschen können, der echtes Interesse an dem Sport selbst gewinnt und nicht nur andere damit "umhauen" will. Das moderne Taekwondo gründet auf der Jahrtausende alten Tradition koreanischer Kampfsysteme und gleichzeitig auf neusten zum Teil wissenschaftlich/medizinische Erkenntnisse jüngster Zeit. Taekwondo ist kein starres System, das sich seit seiner Entstehung unverändert erhalten hat sondern es wird ständig modifiziert, verändert und neuen sportlichen Erfahrungen angepasst.

Das Training

Das Taekwondo-Training  gestaltet sich auch heute noch nach den alten traditionellen Regeln.

Der Trainer gibt Anweisungen und die Schüler führen diese Anweisungen aus. Diese Art des Trainings ist notwendig, da meist eine sehr große Anzahl an Schülern, die unterschiedlich graduiert sind, trainiert werden. Man kann sich vorstellen, dass bei 25 Schülern vom Weiß-Gurt bis zum Schwarzgurt eine gewisse Disziplin vom Trainer vorausgesetzt werden muss, damit jeder die Möglichkeit hat viele Dinge beim Training zu lernen, aber auch um Verletzungen zu vermeiden.

Im Aufnahmeantrag steht deshalb auch explizit: Den Anordnungen des Trainers ist folge zu leisten!

Das Kindertraining gestaltet sich ein wenig anders. Beim Kindertraining werden mehr Sportspiele gemacht und Taekwondotechniken werden spielerisch erlernt. Wobei auch hier schon Disziplin und Selbstbeherrschung geschult wird.

Das Prinzip des Taekwondo-Trainings: Wer regelmäßig diszipliniert am Training teilnimmt und mit viel Engagement bei der Sache ist, der wird sehr schnell merken, dass sich sein Körper, sein Geist und seine Kampftechniken entwickeln. So ist ein schnelles Vorankommen möglich (vom Weiß-Gurt bis zum 1. Dan / Schwarzgurt kann man innerhalb von 5 - 6 Jahren gelangen).

Das Training gliedert sich in verschiedene Bereiche, die auch für die Gürtelprüfung entsprechend trainiert werden.

Der erste Bereich ist die so genannte Grundschule: Hier lernt der Schüler die einzelnen Taekwondotechniken, die die Grundlage bilden. Hier werden Techniken immer wieder trainiert, um sie bei jedem Schüler zu perfektionieren. Des weiteren werden diese Techniken mit einem Partner trainiert, um so die Techniken gegen einen simulierten Angriff zu üben. Hier wird Beobachtungs- und Reaktionsvermögen, Koordination und Schnelligkeit geschult.

Nachdem einige Grundlagen geschaffen sind kommt das Wettkampf-Taekwondo hinzu. Diese Sparte hat, seitdem Taekwondo olympische Sportart ist, einen hohen Stellenwert bekommen. Der Schüler lernt Techniken direkt im Vollkontaktkampf anzuwenden. Hierbei wird eine Schutzkleidung getragen, um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden. Durch die Teilnahme an Wettkämpfen kann sich der erfolgreiche Taekwondoka nach "vorne kämpfen".

Ein weiterer großer Bereich des Taekwondo-Sports ist die Selbstverteidigung. Hier lernt der Schüler, typische sowie atypische Taekwondotechniken zum Selbstschutz anzuwenden. Er entwickelt im Training zusammen mit dem erfahrenen Trainer die für ihn ideale Selbstverteidigung.

Für die Prüfungen ist die Theorie ein weiterer wichtiger Bereich. Während des Trainings werden viele koreanische Begriffe genannt und erläutert. Diese werden regelmäßig vom Trainer abgefragt. Auch das Benutzen von Fachliteratur wird bei Fortgeschrittenen unerlässlich.

Bei Prüfungen und Vorführungen kommt einem weiteren kleinem Bereich eine große Bedeutung zu. Der Bruchtest! Hier zeigt der Taekwondoka, dass er die angewendete Technik perfekt beherrscht und so ein Stück Holz oder sogar einen Stein zerschlagen bzw. -treten kann.

Fazit: Das Taekwondo-Training erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Ergeiz, wobei aber auch der Spaß nicht zu kurz kommt! Probieren Sie es doch einfach mal unverbindlich aus!